Musiksammlung heute

Musik hören ist seit jeher wichtig für die Jungen. Aber heute ist die Plattensammlung digital und virtuell, so auch bei Aline (15). Wenn der Grossvater ebenfalls digital Musik hört, so kann es durchaus sein, dass sich Jung und Alt plötzlich musikalisch annähern.
In der heutigen Kolumne geht es um Spotify. Eventuell schon gehört? Oder Sie haben die App sogar auf dem eigenen Smartphone installiert? Vielleicht muss ich Spotify hier doch kurz erklären: Die App ist wie eine CD- oder Schallplattensammlung mit zahlreichen Musiktiteln, die zum Anhören zur Verfügung stehen – halt einfach digital. Seit letzten Weihnachten kann ich damit auch offline Musik hören. Meine Tante schenkte uns nämlich ein Familienabo. Das Musik-Abspielen ohne Internetzugang geht nämlich nur, wenn man Spotify Premium für ca. 14 Franken im Monat abonniert. Dann stehen einem (fast) alle Lieder aus (fast) jedem Zeitalter zur Verfügung. Weiter besitzt Spotify viele coole Features, die diese App von anderen Streaming-Plattformen unterscheidet. Beispielsweise kann man auf Spotify eigene Playlists (quasi eine persönliche Schublade innerhalb der Sammlung) erstellen. Diese kann man dann «geheim halten» oder «mit anderen teilen». Das bedeutet, dass man mit anderen Leuten eine Playlist erstellt, die jeder dann selbstständig ergänzen kann. So kann man eine Partyplaylist zusammenstellen, auf welcher jeder Partygast ohne grossen Aufwand seine persönlichen Hits draufladen kann – vorausgesetzt, alle besitzen Spotify. Was bei uns Jungen sowieso der Fall ist, praktisch alle haben es. Mein Grossvater profitiert auch von dem bereits erwähnten Abo. Er hört oft Musik über sein Smartphone, mittels Spotify. Besonders spannend ist das, weil Spotify anzeigt, was deine Freunde (sprich: alle, denen du folgst) gerade hören. Und da ich meinem Grossvater folge, er also ein Freund von mir ist, schaue ich von Zeit zu Zeit nach, was er denn gerade hört. Vielleicht trifft’s ja meinen Geschmack und ich kann meine Playlist ergänzen. •

Alle bisher von Aline erschienen Kolumnen:
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Dieser Artikel stammt aus dem Grosseltern-Magazin 11/2018