Gartengestaltungs-Tipps für Grosseltern mit Enkeln
Gross und Klein haben meist gleichermaßen Spass am Gärtnern. Jetzt, wo das Frühjahr erwacht, können Grosseltern mit ihren Enkelkindern den Garten wieder auf Vordermann bringen.

Möglichkeiten für Freizeitgestaltung mit Enkeln im Garten
Im Frühjahr heißt es meist erst einmal: Alle Pflanzen zurückschneiden und Unkraut aus den Beeten entfernen. Dann können sie langsam wieder erblühen. Um die Enkelkinder zum Mithelfen zu motivieren, sollten Großeltern Belohnungen aussprechen: Nach getaner Arbeit wartet beispielsweise ein Eis im Garten.
Sobald die erste Arbeit getan ist, geht es zum schöneren Teil über. Im Frühjahr können Großeltern mit ihren Enkeln Garten Artikel wie Töpfe und Blumen kaufen, um diese im Anschluss einzupflanzen. Vor allem das Pflanzen in Blumentöpfe kann für die Kleinen ein echtes Erlebnis sein. Wenn die Kinder schon etwas größer sind, ist es eventuell möglich, ein kleines Beet im Garten zum Frühjahr hin mit Stauden zu bepflanzen. Dieses Beet werden Kinder dann liebend gerne pflegen, da sie das Erlebnis des Pflanzens positiv in Erinnerung behalten. Wenn die Pflanzen nach und nach blühen, wird die Freude besonders groß sein.
Es ist wichtig, ausreichend Pausen einzuplanen. Junge Kinder haben weniger Ausdauer, Kraft und Geduld als Erwachsene. Wenn ein Kind anfängt, trotzig zu werden und nicht mehr bei der Sache ist, ist eine Pause angebracht. Wer häufig Zeit mit seinen Enkeln im eigenen Garten oder im Garten der Familie verbringt, sollte für die Kleinen genügend Aktivitäten und Spielzeug bereithalten.
Aktivitäten für Kinder im Garten
Wenn Kinder oder Enkelkinder mit im Haus leben, macht es Spaß, einen Garten für Kinder zu gestalten. Kinder haben im Garten besonders viel Spaß an einer Schaukel oder auch an einem Sandkasten. Eine besonders schöne Aktion kann es sein, gemeinsam einen Sandkasten einzurichten – beispielsweise mit Sand zu befüllen. Auch ein Spielhaus oder Kinderspielturm im Garten ist eine schöne Idee. Großeltern können sich einen gemütlichen Loungesessel zur Entspannung anschaffen, während sie die Enkel beim Spielen im Blick haben.
Ebenfalls eine schöne Idee ist es, mit etwas älteren Enkelkindern Kräuter oder Gemüse anzupflanzen. Dieses können sie dann bei jedem Besuch bestaunen, gießen und wenn die Zeit gekommen ist, ernten. Ein Essen, gekocht aus den eigens angebauten Lebensmitteln, schmeckt den Kleinen garantiert – auch wenn es Gemüse ist.
Garten kindersicher gestalten
Großeltern, die sich mit ihren Enkeln viel im Garten aufhalten, sollten diesen für die Kleinen sicher gestalten. Ein offener Teich ist auf keinen Fall empfehlenswert. Oft reicht nur ein kleiner Moment und es ist möglich, dass ein Kind hineinfällt und ertrinkt. Falls ein Teich oder Pool vorhanden ist, sollte unbedingt eine Pool- oder Teichabdeckung genutzt werden, um einem Zwischenfall vorzubeugen.
Klettergerüste im Garten finden Kinder zwar großartig, sie bergen aber immer die Gefahr eines Absturzes und somit einer möglichen Verletzung. Wenn diese vorhanden sind, sollten Kinder wissen, dass sie diese nur unter Aufsicht benutzen dürfen.
Gartengeräte sollten nicht offen herumliegen. Mit einer Schaufel oder Harke können sich kleine Kinder schnell verletzen – vor allem Geschwisterkinder gegenseitig, wenn sie diese unbedacht hochnehmen und einander möglicherweise ins Gesicht schlagen. Ganz zu schweigen von Werkzeugen, wie Heckenscheren oder anderen Schneidewerkzeugen, eventuell sogar motor- oder akkubetrieben.
Giftpflanzen im heimischen Garten kennen
Im Garten gibt es mehr giftige Pflanzen, als den meisten bewusst ist. Es ist wichtig, dass diese für Kinder nicht zugänglich sind – oder besser gar nicht erst gepflanzt werden. Osterglocken beispielsweise sind in vielen Gärten vorhanden, aber leider giftig. Ebenso sind Liguster, Eiben, Stechpalmen und Buntnesseln bekannt dafür, gesundheitliche Symptome hervorzurufen, wenn die Blätter berührt, eingeatmet oder schlimmstenfalls verschluckt werden.
Vor allem bei Sträuchern mit Beeren wollen Kinder oft intuitiv probieren, von denen viele giftig sind. Eltern sollten auf jeden Fall frühzeitig darauf achten, Kinder auf diese Gefahr aufmerksam zu machen. Zur Vorbeugung sollten aber keine giftigen Beeren in Greifhöhe der Kleinen vorhanden sein.

