1) Warum wir unseren Eltern nichts schulden,
Barbara Bleisch, Hanser 2018, 15 Franken.

Wie oft muss ein erwachsener Sohn seine Mutter besuchen? Haben sich Geschwister an der Pflege ihres alten Vaters zu beteiligen? Sind Kinder ihren Eltern überhaupt etwas schuldig? Klug und zugänglich geht die Autorin der existenziellen und zugleich komplizierten Verwandtschaftsbeziehung zwischen Eltern und Kindern nach. Denn nirgendwo liegen Erwartung, Enttäuschung und Glück so nahe beieinander wie in der Familie.

2) Leben in der Sandwich-Generation,
Annie Bieltz, Verlag Hartmut Becker 2020, 19 Franken.

Die Autorin schildert die Situation von Menschen in der mittleren Generation, die einerseits den Bedürfnissen der Kinder und Enkel und andererseits ihren Verpflichtungen gegenüber den Eltern oder Grosseltern gerecht zu werden versuchen. Kurzgeschichtenartig werden mögliche Herausforderungen dieser Lebensphase beschrieben.

3) Ich kann doch nicht immer für dich da sein,
Cornelia Kazis, Bettina Ugolini, Piper 2010, 19 Franken.

Was bedeutet es, wenn die betagten Eltern der Fürsorge bedürfen? Wo ist man Kind, wo Erwachsener? Wie geht man als Tochter oder Sohn mit Gefühlen von Scham, Ekel und Überforderung um, wie als Mutter oder Vater mit denen des Bedeutungsverlusts und der Bevormundung? Anhand von Alltagsszenarien zeigen die Autorinnen auf, wie diese schwierige Konstellation zu meistern ist.