Neuanfang im Alter

Ballast abwerfen, Freiheit gewinnen: Warum ein Umzug im Alter ein Neuanfang für die Seele ist.

Mit dem Alter beginnt unweigerlich ein neuer Lebensabschnitt. Nun ändern sich plötzlich viele Dinge: Der Alltag ist wieder mehr von Freizeit statt von Arbeit bestimmt, lange ins Auge gefasste Vorhaben können in Angriff genommen werden und nicht selten steht sogar ein Umzug ins Haus. Spätestens dann, wenn das Haus zu groß und dessen Pflege zu aufwändig wird, rücken kompaktere Lösungen in den Vordergrund.

Downsizing kann eine bewusste Entscheidung sein
Während in der Schweiz aktuell darüber diskutiert wird, wie viele Einwohner das flächenmäßig kleine Land künftig noch haben soll, treiben den einzelnen Schweizer schon jetzt andere Fragen um. So beispielsweise Margrit und Hans, die sich beide im Alter noch einmal neu orientieren wollten. Es vielleicht sogar mussten, denn das große Haus mit dem üppigen Garten war viele Jahrzehnte lang ein echtes Herzensprojekt und eine Wohlfühloase, verursachte zuletzt aber ein Maß an Arbeit, das im Alter schlichtweg nicht mehr realistisch zu stemmen war.
Am Beispiel von Margrit und Hans zeigt sich deutlich, dass selbst aus leidenschaftlichen Herzensprojekten mit zunehmenden Lebensjahren eine belastende Verpflichtung werden kann. Denn an einem Haus gibt es immer etwas zu tun. Das beginnt schon bei relativ kleinen Aufgaben wie der fortlaufenden Wartung der Regenrinne, hört da aber nicht auf. Speziell der große Garten verursachte den beiden eine Menge Arbeit. Die war in früheren Jahrzehnten schlichtweg Teil des Alltags, wurde oftmals sogar nicht einmal zwangsläufig als Belastung, sondern eher als meditatives Ritual empfunden. Aber auch wenn der Geist jung geblieben ist, machen sich die Zeichen der Zeit körperlich irgendwann bemerkbar.
Ein großer Teil des Wochenendes bestand so aus den typischen Aufgaben: Rasenmähen, kleine und große Reparaturen sowie eine Menge Pflege von kleinen Beeten und Hecken. Margrit und Hans gingen in der Folge einen Weg, über den viele Schweizer im Alter nachdenken dürften – sie verabschiedeten sich von ihrem Haus und zogen stattdessen in eine kleine, altersfreundliche Stadtwohnung.

Mit der Neuorientierung kommt die Erleichterung
Heute müssen sich Margrit und Hans nicht mehr um ihren Garten und Dachrinnen kümmern, stattdessen genießen sie ihre Freizeit beim Flanieren oder in den Cafés im Quartier. Bevor es soweit war, stand aber erst einmal der Umzug ins Haus. Auch der wird im Alter, natürlich, nicht mehr wie in Studentenzeiten unter Zuhilfenahme von Freunden und Bekannten erledigt. Der Umzug selbst läutet das neue Kapitel ein, ist aber auch ein guter Anlass, sich von nicht mehr benötigten Dingen zu trennen und sich räumlich wie mental zu entschlacken. Damit der Umzug selbst im Alter nicht zur Belastungsprobe für Rücken, Beine und Nerven wird, gibt es spezialisierte Hilfe in Form einer professionellen Umzugsfirma Zürich wie Royal Umzug. Die Montage der Küchenzeile, das Verpacken des Haushalts, das spätere Auspacken und der Transport von schweren Erbstücken – all das und noch mehr liegt dann in der Hand der Experten, während Senioren und Seniorinnen sich gedanklich der Vorfreude auf ihr neues Zuhause widmen können.

Muss bei einem Umzug wirklich alles mit?
Auch diese Frage trieb Margit und Hans natürlich um. Viel hat sich im Haus über die Jahrzehnte gesammelt. Die wichtigsten Stücke sollen natürlich mit in eine altersgerechte Wohnung, dort ist aber zwangsläufig nicht der nötige Platz, um alles aus dem Haus mitzunehmen. Vielmals muss aber auch gar nicht alles mit, wie auch Margit und Hans feststellten. Wer seinen eigenen Wohnraum verkleinert, der strebt zwangsläufig eine einfachere Lösung an: Mit weniger Verpflichtungen, einem geringeren Pflegeaufwand und mehr Zeit für all die persönlichen Interessen und Hobbys.
Deshalb sollte man sich gedanklich schon frühzeitig damit beschäftigen, was überhaupt wirklich mitgenommen wird. Dieses „Loslassen“ ist eine mentale Herausforderung, kann aber auch sehr befreiend sein. Einige Dinge könnten an die Verwandtschaft weitergegeben werden, andere erzielen vielleicht noch etwas Geld bei einem Weiterverkauf. Die wichtigsten Sachen kommen mit und finden in der Wohnung einen neuen, schönen Platz. Diese „Verkleinerung“ des eigenen Haushalts kann rein psychologisch zu einem Gefühl von Leichtigkeit und neu gewonnener Freiheit führen, so wie auch bei Margrit und Hans.
Die neue, seniorengerechte Wohnung ist zugleich das finale Puzzlestück des neuen Glücks. Barrierearm gestaltet und zentral gelegen, müssen sich Margrit und Hans heute nicht mehr über die Treppenstufen ihres ehemaligen Hauses ärgern. Auch die Wege sind kürzer geworden, denn mit der urbanen Infrastruktur stellt sich ein neues Maß an Flexibilität ein – beim Gang in den Supermarkt, aber auch hin zu Ärzten oder Freizeitangeboten.

Den Mut für einen Neuanfang zu haben lohnt sich
Mit geringeren laufenden Kosten, auch bedingt durch einen niedrigeren Energieverbrauch und die schon traditionelle Schweizer Stromlücke im Winter, bleibt mehr Geld für die schönen Dinge im Leben. Durch den Umzug, bei dem Organisation, Planung und praktische Durchführung in der Hand der Experten lagen, entstand für Margrit und Hans ein völlig neuer Alltag. Das verdeutlicht, dass auch im hohen Alter noch viel Leben im Leben steckt – man muss es nur entschlüsseln und zu nutzen wissen.