Wasser ist alltäglich, doch niemals langweilig – zumindest nicht für Kinder. Warum das Spielerische nicht gleich mit einem Experiment verbinden?

Wasser ist alltäglich und einzigartig zugleich. Wir verbringen keinen Tag ohne Wasser. Es ist die Grundlage für alles Lebendige und besitzt viele faszinierende Eigenschaften. So kann Wasser gewisse Gegenstände verändern und andere nicht. Was geschieht, wenn man barfuss oder mit Socken ins Wasser steigt? Wie verändern sich Holz, Metall oder Plastik, wenn sie mit Wasser in Berührung kommen? Um Antworten darauf zu finden, können die Kinder verschiedene Materialien zusammentragen und ordnen – von der Znünibox bis zum Putzlappen. Dann geht es ans Experimentieren. In eine Pipette wird Wasser aufgezogen und vorsichtig gibt man einige Wassertropfen auf die Gegenstände. Durch die Oberflächenspannung des Wassers können die Kinder die kugelförmigen Tropfen gut beobachten. Wie verhalten sich die Wassertropfen auf den unterschiedlichen Materialien? Planen Sie mit Ihren Enkelkindern genügend Zeit für das genaue Beobachten ein. Denn manche Materialien, wie beispielsweise Fleece oder Papier, erscheinen erst wasserabweisend, lassen das Wasser aber nach einiger Zeit durch. Auch ausprobieren: Ein Bild mit Farben und Wassertropfen zeichnen. •

DAS BRAUCHT’S
• Pipette oder Pinsel mit viel Wasser getränkt
• Gefäss mit Wasser
• Verschiedene Gegenstände: Regenjacke, Folie, Znünibox, T-Shirt, Erde etc.
• Papier
• Fliesspapier
• Filzstifte

SO GEHT’S
1 Die Pipette wird mit Wasser gefüllt, oder ein Pinsel im Wasser getränkt.
2 Die unterschiedlichen Gegenstände werden benetzt.
3 Gemeinsames Beobachten, was mit den Gegenständen geschieht.
4 Nun wird’s bunt: Mit Filzstift werden Farbkleckse auf ein Papier gemalt.
5 Wassertropfen darauf verteilen, sodass sich die Farbe verteilt und vermischt.

Text und Bilder aus dem Lehrmittel «Kinder begegnen Natur und Technik» des Lehrmittelverlags Zürich. lmvz.ch